Gaswarnanlagen für die Chemie – Magdeburg
Chemiebetriebe sind in besonderem Maße auf zuverlässige Gaswarnanlagen angewiesen. Im Chemiepark Magdeburg-Rothensee mit seiner Vielzahl chemischer Produktionsanlagen ist die Gasdetektion ein zentrales Sicherheitselement.
Herausforderungen in der Chemie
Chemiebetriebe arbeiten mit einer Vielzahl von Gasen und Dämpfen: brennbare Gase wie Wasserstoff, Methan oder Ethylen, toxische Gase wie Chlor, Ammoniak oder Schwefelwasserstoff sowie Lösemitteldämpfe. Jede Substanz erfordert spezifische Sensortechnologie.
Gasarten und Sensortypen
Für brennbare Gase kommen katalytische oder Infrarot-Sensoren zum Einsatz. Toxische Gase werden mit elektrochemischen Sensoren detektiert. Für spezielle Anwendungen gibt es Photoionisationsdetektoren (PID) und Flammenionisationsdetektoren (FID).
Ex-Zonen und Gaswarnanlagen
In Chemiebetrieben gibt es explosionsgefährdete Bereiche in den Ex-Zonen 0, 1 oder 2. Gaswarnanlagen müssen für diese Zonen zugelassen und entsprechend installiert sein. Im Chemiepark Magdeburg sind diese Anforderungen tägliche Praxis.
Alarmierung und Vernetzung
Bei Detektion eines gefährlichen Gases muss rechtzeitig alarmiert werden. Die Gaswarnanlage steuert Alarmsirenen, Warnleuchten und gegebenenfalls automatische Abschaltungen von Anlagenteilen. Die Vernetzung mit der Gebäudeleittechnik und der Werksfeuerwehr kann erforderlich sein.
Regelmäßige Kontrolle
Fehlalarme und unterbliebene Alarme sind gleichermaßen gefährlich. Die regelmäßige Wartung, Kalibrierung und Prüfung sind in Chemiebetrieben nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern eine existenzielle Sicherheitsmaßnahme.
Betrieb und Anlage beschreiben – mögliche Vermittlung prüfen lassen.
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